Das andere Grün im Haus – die Kakteen

pots-716579_640Etwas Grün macht sich auch in der kleinsten Wohnung sehr gut. Sicherlich gibt es die üblichen Pflanzen, die man in den Räumen finden: Palmen, Elefantenfuß, Einblatt, Pfennigbaum, usw. . Naja, und dann gibt es noch die Exoten, mit denen viele Menschen so gar nichts anfangen können. Genau, die Kakteen sind wunderbare Pflanzen für die Fensterbank. Einige sind sogar dazu zu bringen, ein- oder mehrmals im Jahr Blüten zu zeigen. Doch was genau wissen wir eigentlich von diesen Pflanzen?

Wo kommen Kakteen her?

Kakteen kommen mit extrem wenig Wasser aus. Denn sie sind in allen Regionen zu finden, in den Wasser Mangelware ist. Das macht die Haltung des Grüns in der heimischen Wohnung relativ einfach. Denn sie haben die Fähigkeit, die Feuchtigkeit in den Wurzeln, Blättern und Stielen zu speichern, sogar über einen längeren Zeitraum. Über 6.000 Arten gibt es von dieser Pflanzenart. Je nach der Region, aus der sie ursprünglich kommen, unterscheiden sie sich in Form und Äußerem. So treten sie mit oder ohne Dornen auf und zieren sich manchmal sogar mit wollartigen Stacheln. Aber Vorsicht: Sie sind ebenfalls sehr unangenehm!

Der beste Standort für den Kaktus

Der Kaktus imponiert mit seinem abstrakten und individuellen Aussehen. Aus diesem Grunde sind sie in der Lage, mit modernen Wohnungselementen zu harmonieren. Hierzu gehören glatte, funktionelle Materialien wie Holz oder Kunststoff, mit oder auch ohne Muster. Sie eignen sich bestens als Pflanzgefäße, aber auch als Hintergrund. So sind Aquarien und blühende Kakteen bestens füreinander geschaffen. Leuchtende Farben lassen die Kakteen in einem besonderen Licht stehen. Mit diesen Pflanzen lassen sich sehr schöne Arrangements erstellen, die sehr gut zur Geltung kommen.

Auch wenn Kakteen sehr gut für einen langen Zeitraum ohne Wasser auskommen, lieben sie das helle Licht, vielleicht sogar einen ausgeprägten Sonnenplatz. Hinsichtlich des Wassers sollte man unbedingt vorsichtig sein. Fußbäder mögen sie überhaupt nicht. So reicht es, wenn man den Kaktus einmal im Monat vorsichtig gießt. Keine Bange, wenn der Erdballen einmal vollkommen austrocknet. Das kann ein Kaktus problemlos für einige Tage überstehen. Während des Sommers sollte ab und an ein wenig Kakteendünger gegeben werden.

Kakteen sind sonderbar langlebig. Daher sollte sich der begeisterte Kakteenfreund mit seiner Handhabung anfreunden. Denn ohne feste Handschuhe ist beispielsweise das Umtopfen nicht möglich. Bei dieser Tätigkeit sollte vorsichtshalber eine Pinzette in der Nähe liegen. Wer nämlich einen Kakteenstachel in den Finger bekommt, sollte diesen schnell entfernen. Leider brechen sie schnell ab und entzünden sich dann.

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