Das 1 x 1 der Nägel

Es werden viele unterschiedliche Nägel angeboten. Die einen werden ausschließlich für Holz verwendet, die anderen werden ins Mauerwerk getrieben. Warum haben einige einen abgerundeten Kopf und wieder andere rund gebogene? Tatsächlich ist es so, dass selbst Holznägel nicht gleich Holznägel sind. Worin die Unterschiede bestehen, schauen wir uns heute an.

Allgemeines

nails-955731_640Die Größe eines Nagels hängt von der erwarteten Belastung ab. Je größer diese zu erwarten ist, desto länger sollte der Nagel sein. Selbiges gilt für den Kopf des Nagels. Nägel, die ein Material gut an einem Platz halten sollen, wie etwa Dachpappnägel oder Dämmstoffnägel, benötigen daher einen größeren Kopf. Dass die Nägel zum Teil unterschiedlich geformte Köpfe besitzen, ist eher von zweitrangiger Bedeutung.

Stauchkopf- und Fußleistennagel: Diese Nägel fallen dadurch auf, dass sie einen extrem kleinen Kopf haben. Dadurch können sie so im Holz versenkt werden, dass sie kaum noch zu sehen sind.
Spanplattennagel: Er wird auch Drallnagel genannt und ausschließlich für die Verarbeitung von Spanplatten verwendet.

Nagel für Gipskartonplatten: Auch hier sagt bereits der Name alles über die Verwendung des Nagels aus.
Haftnagel: Er ist mit Rillen versehen. Diese gewähren ihm einen besonders guten Halt im Holz.
Stahlstift: Er kommt zum Einsatz, wenn Bilder an einer Mauerwand befestigt werden sollen.
Betonnagel: Ein Name, der für sich spricht.
Krampe: Die Krampe ist unumgänglich, wenn es darum geht, einen Draht zu befestigen.
Ziernägel für Polster: Jeder Polsterer hält eine große Menge an unterschiedlichen Ziernägeln bereit, damit er für alle Wünsche und alle Polsterarten genau das Richtige zur Hand hat.
Messingnagel: Mit Hilfe des Messingnagels werden Messingaufhänger an Bilderrahmen befestigt.

Tipps und Tricks rund um den Nagel

Wer Holz miteinander verbinden möchte, kann Gefahr laufen, dass dieses sich spaltet. Wird die Spitze des Nagels nun abgeflacht, so verringert sich diese Gefahr um einiges. Handelt es sich um eine stumpfe Holzverbindung, so ist es angeraten, die Nägel schräg in das Holz zu treiben. Zudem sollten sie ein wenig versetzt eingeschlagen werden. In einigen Fällen kann es schwierig sein, Werkstück und Nagel gleichzeitig zu halten.

Daher werden die Nägel vorher am Werkstück fixiert, damit nur noch das Werkstück selber zu halten ist, während die Nägel eingetrieben werden. Sehr kleine Nägel können mit Hilfe einer Flachzange, eines Kartonstreifens oder eines Hammers mit Magnetspitze gehalten und eingeschlagen werden. Dies schont die Fingerspitzen. Stauchkopfnägel sollten mit dem Nageltreiber versenkt werden. Mit Holzkitt kann die Nagelstelle dann unkenntlich gemacht werden.

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